Hypothekendarlehen

by admin ~ November 4th, 2008. Filed under: Baufinanzierung, Hypothek.

Wer für eine größere Anschaffung oder nötige Renovierungsmaßnahmen in der Wohnung nicht genügend Geld angespart hat, wird sich die Summe von seiner Bank leihen müssen. Für Kreditnehmer ohne eine eigene Immobilie geschieht dies durch einen Verbraucherkredit; ist man jedoch Eigentümer einer Immobilie, kann das Vorhaben durch ein Hypothekendarlehen finanziert werden. Der Vorteil besteht für den Darlehensnehmer darin, dass er ein Hypothekendarlehen zu wesentlich günstigeren Konditionen erhalten kann, als wenn er einen Verbraucherkredit benötigt. Unbedingt sollte hierfür auch der Hypothekenrechner herangezogen werden.
Zudem ist es möglich, die Laufzeit für die Darlehenshypothek über einen sehr langen Zeitraum abzuschließen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Kredit nicht nur für eine Renovierung am Objekt verwandt wird, sondern für den Erwerb einer Immobilie benötigt wird und somit von einem sehr hohen Darlehensbetrag auszugehen ist. Dann läuft der Vertrag unter Umständen 30 Jahre, wenngleich nach maximal 10 Jahren die Zinsbindung endet und der Darlehensnehmer die Möglichkeit hat, sich für die folgenden 10 Jahre einen anderen Darlehensgeber zu suchen.
Abgesichert wird ein Hypothekendarlehen durch die Eintragung in das entsprechende Grundbuch. Dazu ist es erforderlich, dass der Darlehensnehmer nach Bewilligung durch die Bank einen Notar aufsucht, der die Vereinbarung zwischen dem Darlehensnehmer und dem Darlehensgeber notariell beurkundet und dem Grundbuchamt zur Eintragung weiter leitet.
Für die darlehensgebende Bank hat die Absicherung den Zweck, dass sie für den Fall, dass der Darlehensnehmer mit der Zahlung der vereinbarten Raten in Rückstand gerät oder diese ganz einstellt, die ausstehende Summe im Wege der Zwangsversteigerung der Immobilie eintreiben kann.
Für den Fall, dass der Darlehensnehmer weitere Darlehen benötigt, die er ebenfalls durch Eintragung eines Hypothekendarlehens im Grundbuch absichern möchte, sei darauf hingewiesen, dass diese immer wieder aufs Neue mit Kosten für Notar und Grundbuchamt verbunden sind, sodass im Vorfeld überlegt werden sollte, wie viel Geld wirklich benötigt wird.
So könnte man evtl. mit einem Hypothekendarlehen auskommen.

 

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