Mit welchen Sicherheiten kann man Hypothekenzinsen senken?

by admin ~ November 17th, 2009. Filed under: Hypothek.

Eine Hypothek ist von Haus aus schon recht gut besichert, weil dafür ein Grundbucheintrag vorgenommen wird, der der Bank das Recht verschafft, bei einem Zahlungsausfall ihre Forderungen notfalls durch eine Zwangsversteigerung befriedigen zu können. Doch wer hier noch zusätzliche Sicherheiten anbieten kann, die ohne großen Aufwand verwertet werden können, hat die Möglichkeit, sich noch zusätzliche Zinsvorteile verschaffen zu können.

Dazu eignen sich beispielsweise Wertpapiere. Aktien, die im DAX gelistet sind, können beispielsweise mit bis zu hundert Prozent des Nennwertes angerechnet werden. Das gilt auch für Anleihen, die von der Bundesregierung ausgegeben werden. Bei Anteilen an Rentenfonds zeigen sich die Banken ebenfalls sehr großzügig und rechnen die kompletten Anteile als Sicherheiten für die Hypothek an. Anders ist das bei Aktien von Unternehmen, die nicht im DAX erfasst sind, oder die von ausländischen Firmen stammen. Hier erfolgt eine individuelle Bewertung, bei der man allerdings auch damit rechnen muss, dass sie gar nicht als Sicherheit angerechnet werden können.

Möchte man den Gegenwert von Sammlungen als Sicherheit für eine Hypothek mit einbringen, muss man ein Wertgutachten vorlegen, das nicht älter als drei Monate sein darf. Besonders gern werden hier Dinge genommen, die ohnehin in einem gemieteten Bankschließfach deponiert sind. Das kann Schmuck sein, aber auch Briefmarken und Münzen, denn die Bank möchte sich dabei absichern, dass die Sammlung nicht während der Laufzeit der Hypothek ohne ihr Wissen veräußert werden kann. Das ist in diesem Fall nur durch eine Hinterlegung im Zugriffsbereich der Bank zu realisieren.

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